Zusammenfassung
Eine öffentliche Vortragsreihe über KI in Shanghai hat Live-Gebärdensprachdolmetschen und reservierte Plätze für Lernende mit Behinderungen angeboten, unter anderem bei einer Veranstaltung über die Auswirkungen von KI auf den Film. Das sechsteilige Programm „Craftsmanship Classroom“ wurde von der Shanghai Open University und dem Shanghai Disabled Persons Employment Service Center organisiert. Ye Tian, Direktor der Shanghai Film Group, sprach über den Einsatz generativer KI beim Drehbuchschreiben und bei der Bilderstellung. Da es für Begriffe wie großes Sprachmodell, Transformer, Agent und AIGC keine etablierten Gebärden gab, musste der Dolmetscher Gebärden mit Mimik, Lippenbewegungen und Schrift kombinieren. Nach Angaben der Organisatoren bewarben sich mehr als 2.000 Menschen für die jüngste Reihe; einige Teilnehmende mit Behinderungen erwägen nun Qualifikationen als KI-Trainer oder den Einsatz von KI im Kunsthandwerksdesign.
Hanas Perspektive
Die praktische Lehre reicht meiner Ansicht nach weit über diesen Unterrichtsraum hinaus. Die KI- und Filmbildung ist voller Begriffe, die sich rasch verändern, und Barrierefreiheit entsteht nicht dadurch, dass man lediglich einen Dolmetscher neben die Bühne stellt. Der Dolmetscher braucht Vorbereitung, vereinbarte Ausdrucksweisen für unbekannte Konzepte und Unterstützung durch Folien oder Schrift. So wird Inklusion Teil der Kursgestaltung. Da KI-Werkzeuge Produktionsrollen verändern, sollten Bildungsanbieter Barrierefreiheit von Anfang an einplanen, damit Künstler und Fachkräfte mit Behinderungen an diesem Wandel teilhaben können, statt später aufholen zu müssen.
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